Perspektivwechsel -
aus der Höhe sieht man, was wirklich zählt.
Erfolgreiche ÖPNV-Digitalisierung beginnt nicht mit der Software. Sondern mit dem klaren Blick auf Prozesse, Menschen und Realität.
Sechs Schwerpunkte.
Ein Ansatz.
Von der Ausschreibung über die Betriebsführung bis zur Integration. Alles aus einer Hand – im Zentrum die Methode, die uns auszeichnet.
ÖPNV-Projekte scheitern selten
an der Technik.
Ausschreibung aufgehoben
Alle Angebote zu teuer. Budget reicht nicht. Sechs Monate verloren, dann nochmal von vorn. Und meistens mit deutlich höheren Gesamtkosten.
Anbieter sagt: "Ja, erfüllt"
Beim Pflichtenheft oder kurz vor dem Go-Live: "Das ist nicht unser Prozess." Re-Design, das viel Geld kostet, oder unzufriedene Anwender, die das System nicht annehmen.
Change Requests explodieren
Was im Lastenheft fehlte, wird nachträglich teuer. Das Budget verdoppelt sich. Manche Anbieter kalkulieren genau damit von Anfang an.
Im Lastenheft. In der Prozessdefinition. In der Priorisierung. Genau dort setzen wir an.
Drei Bereiche.
Eine Methode.
Wir denken Ausschreibung, Betriebsführung und Integration zusammen. Weil sie zusammengehören.
Ausschreibungsmanagement
Für alle Standard- und prozessintensiven IT-Systeme im ÖPNV
Eine Ausschreibung ist nur so gut wie das Lastenheft. Und ein Lastenheft ist nur so gut wie der Prozess dahinter. Wir bringen unsere Prozesslandkarten und Steckbriefe aus knapp 30 Jahren Praxis mit, passen sie an Ihr Unternehmen an und erstellen ein Lastenheft, das Anbieter realistisch kalkulieren können. Das Rad muss nicht jedes Mal neu erfunden werden – Best Practice spart Zeit, senkt Kosten und schafft Qualität von Anfang an. Innovation setzen wir gezielt dort ein, wo sie wirklich gebraucht wird.
- Prozesslandkarte als Ausgangspunkt – nicht als Beiwerk
- Strukturierung in Muss, Soll, Optional und Konzept
- Realistische Kosteneinschätzung vor der Veröffentlichung
- Bewährte Standards, individuell an Ihr Unternehmen angepasst
- Auswahl der passenden Ausschreibungsform für Ihr Vorhaben
Wissen und Erfahrung sind unser Kapital. Geteilt sparen sie allen Beteiligten Zeit und Kosten: Ihnen als Kunde, dem Anbieter bei der Kalkulation, uns in der Beratung. So entsteht ein Ergebnis, das alle drei Seiten tatsächlich umsetzen können.
Betriebsführung ÖPNV
Prozesse, Organisation, Menschen
Ein neues System bringt nichts, wenn die Organisation nicht mitwächst. Wir gestalten Betriebsführung als Zusammenspiel aus Prozessen, Strukturen und Mitarbeitenden. Mit klaren Verantwortlichkeiten, dokumentierten Abläufen und einem Change Management, das Menschen nicht überfährt, sondern mitnimmt.
- Integriertes Betriebsmanagement, Instandhaltungsmanagement, Betriebshofmanagement, ITCS und Leitstellenkonzepte
- Prozessoptimierung vor Ausschreibung, Toolauswahl und Einführung
- Change Management mit den Mitarbeitenden, nicht gegen sie
- Prozessorientierte Schulungen für das Verständnis der Nutzung der Lösungen
- Dokumentation als Arbeitsmittel, nicht als Aktenordner
SAP- und Systemintegration
Wenn Systeme zusammenarbeiten müssen
IH-Software, ERP, EPS, Materialwirtschaft – jedes System für sich brauchbar, gemeinsam oft chaotisch. Wir konzipieren Schnittstellen, die Datenflüsse vereinfachen, doppelte Erfassungen eliminieren und Lagerkosten realistisch abbilden. Mit klarer Trennung: Was bleibt im SAP, was übernimmt die Fachapplikation.
- IH-Software an SAP Material Management koppeln
- EPS- und ERP-Integration mit klarem Datenmodell
- Schnittstellen-Design für langfristige Wartbarkeit
- Trennung von Verbrauchsmaterial und serialisierten Komponenten
Reihenfolge
ist alles.
Die meisten Beratungen springen direkt ins Lastenheft. Das ist der Grund, warum so viele Projekte später haken.
Wir gehen anders vor. In einer Reihenfolge, die sich in über 20 Jahren bewährt hat – vom ersten Prozessgespräch bis zur Abnahme.
Prozess. Prioritäten. Budget. Lastenheft. Vergabe. Pflichtenheft. Schulung. Test und Abnahme.
Prozesse klären
Mit Prozesslandkarten und Steckbriefen, die wir aus der Praxis mitbringen. Schnittstellen und Use Cases werden dort definiert, wo sie für das Lastenheft sinnvoll sind.
Prioritäten setzen
Was ist wirklich Muss? Wo reicht Standard? Was ist Wunschdenken? Klare Strukturierung statt diffuser Wünsche – auch in der zweiten Iteration.
Budget realistisch ansetzen
Wir kennen den Markt. Was kostet was. Welche Lösungen tragen langfristig. Bevor Sie ausschreiben – nicht erst, wenn alle Angebote zu teuer sind.
Lastenheft erstellen
Strukturiert, kalkulierbar, mit Konzeptebene. Anbieter können rechnen. Sie können vergleichen. Change Requests bleiben die Ausnahme, nicht die Regel.
Vergabe begleiten
Bewertungsmatrix, Anbietergespräche, Klarstellungen. Wir bringen die Erfahrung mit, was Anbieter wirklich abliefern können – und wo Versprechen Luft sind.
Pflichtenheft prüfen
Was der Anbieter umsetzt, muss zum Lastenheft passen. Wir prüfen kritisch, decken Lücken auf und schaffen Klarheit, bevor der Code geschrieben wird.
Schulung gestalten
Prozessorientierte Schulungen, in denen Anwender nicht nur Klicks lernen, sondern verstehen, warum ein System so funktioniert. Akzeptanz statt Widerstand.
Test und Abnahme
Strukturierte Abnahmen mit Test-Automation wo möglich. Nichts geht live, was nicht geprüft wurde. Die Übergabe an den Betrieb ist Abschluss, nicht Beginn der Probleme.
Beispiel einer Prozesslandkarte: Instandhaltungsprozess
Bis hierher zeigen wir Ihnen, wie wir den Prozess aufgliedern. Die letzten drei Schritte – das Herzstück unserer Methode in der operativen Umsetzung – besprechen wir in einem persönlichen Gespräch.
Sechs Grundsätze,
die alles ändern.
Menschen einbeziehen
Mitarbeitende sind nicht das Problem – sie sind die Lösung. Wir gestalten Veränderung so, dass Menschen gerne mitgehen.
Prozesse vor Tools
Bevor Sie ein System kaufen, muss der Prozess klar sein. Wir helfen Ihnen, Organisation und Prozess optimal zu gestalten.
Anforderungen detaillieren
Ein gutes Lastenheft ist nicht dick – es ist präzise. Anbieter können kalkulieren, Kosten sind vergleichbar, CRs werden minimiert.
Risiken aktiv managen
Projekte scheitern nicht an Technik, sondern an Risiken. Strukturiertes Risikomanagement schafft Ressourcen frei und beschleunigt Entscheidungen.
Lean Project Management
Projektmanagement, das nicht überbordet. Schlank, fokussiert, mit klaren Entscheidungen statt endloser Steuerkreise.
Smart dokumentieren
Dokumentation ist kein Papiertiger, sondern Nachweis der abgelieferten Arbeit. Sie ist das letzte Ergebnis vor der Abnahme – Handbücher, die Anwender verstehen und nutzen.
Praktiker.
Keine Folienwerfer.
Jeder im Team hat ÖPNV von innen gesehen. Als Berater, Ingenieur oder Verantwortlicher.
Thomas Klein
Dipl.-Ing. Elektrotechnik. Digitale Transformation, IT-Strategie, ÖPNV/SPNV. Management- und Prozessberater.
Seit 1988 in der IT-Beratung
Sebastian Klein
Service-Consultant und Dokumenation.
Kennt Kunden- und Servicedienster
Christian Cramer
Dipl.-Ing. Verkehrswesen und Bauingenieurwesen. Planungs- und Ingenieurleistungen rund um den ÖPNV.
Kennt Kunden- und Herstellerseite
Herbert Kirchbeck
Elektrotechnik, Datennetze, Kommunikation. VdS-anerkannter GIV-Sachkundiger.
Planung, Errichtung, Prüfung gemäß VdS311
SAP Archtitekt
SAP-Integration, SAP-Architekturen, Third-Party Integration, PM und Logistik Management, ERP-Lösungen mit ÖPNV-Fokus.
SAP-Spezialisten im Beratungsverbund
Kay Tewes
Betriebsmanagement, Prozessoptimierung, ÖPNV-Strategien aus der Praxis.
Praktiker aus dem ÖPNV
Kein Verkaufsgespräch.
Eine Standortbestimmung.
Schildern Sie uns Ihre Situation. Wir hören zu, stellen Fragen und sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können.
Heinhauser Höh 17
42781 Haan
E-Mail: t.klein@visit-consulting.com